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Geändert am: 09.12.2022 22:21:04

Warten auf Zinsentscheidungen: US-Börsen schliessen im Minus -- SMI und DAX schliessen vor Wochenende fester -- Asiens Börsen schlussendlich in Grün

Der heimische sowie der deutsche Aktienmarkt zogen im Freitagshandel an. Die US-Börsen notierten letztlich schwach. An den Börsen in Fernost ging es am Freitag aufwärts.

SCHWEIZ

Der heimische Aktienmarkt tendierte am Freitag im Plus.

So eröffnete der SMI höher und legte anschliessend moderat zu. Er ging 0,58 Prozent fester bei 11'068,30 Punkten ins Wochenende.

Auch die Nebenwerteindizes zogen an. Der SPI schloss 0,68 Prozent höher bei 14'112,91 Einheiten und der SLI gewann zum Handelsende 0,88 Prozent auf 1'693,32 Zähler hinzu.

Das Geschäft verlief laut Händlern bei einem freundlichen Unterton bis auf einzelne Spezialsituationen aber in ruhigen Bahnen. Die Anleger hielten sich vor den kommende Woche anstehenden Zinsentscheidungen der US-Notenbank, der Europäischen Zentralbank und der Schweizerischen Nationalbank zurück. Dies könnte die berühmte Ruhe vor dem Sturm sein, hiess es in einem Kommentar. Die kommende Woche dürfte wegen der Zentralbanken um einiges turbulenter werden. Dies sei zudem die die letzte Handelswoche des Jahres, in der die professionellen Marktteilnehmer noch voll bei der Sache bzw. im Büro seien.

Weiterhin dominierten Inflations- und Zinssorgen sowie zunehmend Konjunkturängste das Geschehen, hiess es am Markt. Mehrheitlich wurde erwartet, dass Fed, SNB und EZB die Zinsen um weitere 50 Basispunkte erhöhen werden.

DEUTSCHLAND

Am deutschen Aktienmarkt ging es am Freitag bergauf.

So startete der DAX fester und bewegte sich auch im weiteren Verlauf in der Gewinnzone. Zur Schlussglocke vor dem Wochenende stand ein Plus von 0,74 Prozent auf 14'370,96 Punkten an der Tafel.

"Die längst überfällige Korrektur" beim DAX nach dem Rutsch unter den Aufwärtstrend seit Mitte Oktober sowie die 21-Tage-Linie habe schon begonnen, kommentierte Experte Christian Henke vom Broker IG. "Allerdings fällt diese bislang recht überschaubar aus." Er gehe davon aus, dass "noch nicht investierte Anleger jegliche Kursrücksetzer zum Einstieg nutzen könnten". Auch Analyst Jochen Stanzl vom Finanzdienstleister CMC Markets sah "Schnäppchenjäger" am Werk, "die auf dem aktuellen Niveau einstiegen und auf neue Hinweise auf eine nachlassende Inflation in den USA hofften".

Vor dem Wochenende half zudem die Erholung der US-Börsen sowie die positive Entwicklung an den asiatischen Märkten dem deutschen Leitindex. In New York stützte der Credit Suisse zufolge der Anstieg der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. In der Korrektur der vorangegangenen Tage waren Zinssorgen das Hauptthema gewesen.

Am nächsten Mittwoch steht der letzte Zinsentscheid der US-Notenbank Fed in diesem Jahr an. Ökonomen gehen davon aus, dass die Währungshüter den Leitzins diesmal nur um 0,50 Prozentpunkte anheben werden, nachdem sie ihn davor viermal in Folge um jeweils 0,75 Prozentpunkte erhöht hatten.

WALL STREET

An den US-Börsen zeigten sich wichtige Aktienindizes signifikant schwächer.

Der Dow Jones rutschte vor allem in der letzten Handelsstunde deutlich ab und verlor 0,90 Prozent auf 33'476,46 Punkte. Selbiges trifft auch auf den NASDAQ Composite, der sich zum Handelsschluss um 0,70 Prozent auf 11'004,62 Zähler ermässigt hat.

In der zurückliegenden Handelswoche hatten die US-Börsen deutliche Einbussen hinnehmen müssen. Grund hierfür waren jüngst besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten, die Sorgen schürten, dass die US-Notenbank an ihrem aggressiven Zinserhöhungskurs zur Eindämmung der Teuerung unvermindert festhalten und die Wirtschaft dadurch in eine Rezession abrutschen könnte.

Die mit Spannung erwarteten US-Erzeugerpreise sind im November indessen etwas stärker als erwartet gestiegen. Die Preise erhöhten auf der Produzentenebene um 0,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und lagen um 7,4 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch die Kernerzeugerpreise ohne die volatilen Preise von Nahrungsmitteln und Energie kletterten gegenüber dem Vormonat etwas über den Erwartungen und erhöhten sich auf Jahressicht um 6,2 Prozent.

Zur Wochenmitte hatten bessere US-Lohnstückkosten im dritten Quartal die Hoffnung geschürt, dass die hohe Inflation in den USA ihren Höhepunkt erreicht haben könnte. Dies könnte etwas Druck von der US-Notenbank nehmen, an ihrem rigiden Zinskurs festzuhalten.

Am Dienstag wird mit den Verbraucherpreisen für November ein weiterer wichtiger Preisindikator veröffentlicht, bevor am Mittwoch der mit Spannung erwartete Zinsentscheid der US-Notenbank ansteht. Am Markt wird mit einer 75-prozentigen Wahrscheinlichkeit gerechnet, dass die Fed die Zinsen in der nächsten Woche um 0,5 Prozentpunkte anheben wird.

"An den kommenden vier Handelstagen stehen wichtige Wirtschaftsberichte und Fed-Entscheidungen an, die wohl den Weg der Märkte für die nächsten sechs Monate bestimmen werden", heisst es von Fundstrat.

ASIEN

Die wichtigsten Börsen in Fernost wiesen am Freitag grüne Vorzeichen aus.

Der japanische Leitindex Nikkei schloss mit einem Gewinn von 1,18 Prozent bei 27'901,01 Punkten.

Auch in China dominierten die Bullen. Auf dem chinesischen Festland stieg der Shanghai Composite um 0,30 Prozent auf 3'206,95 Stellen. In Hongkong legte der Hang Seng um 2,32 Prozent auf 19'900,87 Zähler zu.

In China, wo die Zentralbank anders als die US-Notenbank einen konjunkturstützenden Kurs fährt, sind die Verbraucherpreise im November auf Jahressicht einen Tick stärker gestiegen als erwartet, binnen Monatsfrist aber gesunken. Bei den Erzeugerpreisen fiel die Jahresrate deutlich negativ aus, wenngleich Analysten einen noch deutlicheren Rückgang erwartet hatten. Die Daten zeigen nach Ansicht von Volkswirten die trübe Verfassung der chinesischen Konjunktur. Insofern dürften Zinserhöhungen in China weiter nicht auf der Agenda stehen.

Getrieben von der Hoffnung auf weitere Lockerungen der noch immer strengen Corona-Massnahmen zogen Technologie- und Immobilienwerte an. Eine Abkehr der Null-COVID-Politik verleihe der Wirtschaft einen Schub und stütze den Aktienmarkt, hiess es.

Redaktion finanzen.ch / awp / Dow Jones Newswires


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Bildquelle: Keystone, Ionana Davies / Shutterstock.com, Bule Sky Studio / Shutterstock.com

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