Werbung 26.09.2022 08:31:00

Logistik: Das Rückgrat der Weltwirtschaft

Logistik: Das Rückgrat der Weltwirtschaft

Lange Zeit war die Logistik-Industrie für Börsianer wenig aufregend. Denn der globale Güter- und Materialtransport funktionierte reibungslos und zu günstigen Konditionen - bis die Corona-Pandemie ausbrach und die Weltwirtschaft kräftig durchgeschüttelt hat.

Vor allem die zwischenzeitlichen Mobilitätsbeschränkungen und die regionalen Lockdowns, insbesondere in China, haben die globalen Lieferketten stark unter Druck gesetzt. Denn Dissonanzen im System, besonders gut veranschaulicht durch unzählige wartende Schiffe vor den Häfen, führten dazu, dass die Kapazitäten nicht so effizient genutzt werden können wie in der Zeit vor der Pandemie. Dem so limitierten Angebot stand in den letzten zwei Jahren ein stark wachsender Transportbedarf gegenüber, der von der wirtschaftlichen Erholung nach dem ersten Pandemieeinbruch beflügelt wurde. Zusätzlich hat Corona Strukturverschiebungen wie etwa den beschleunigten Trend zum Versandhandel bewirkt, die mit verstärkter Nachfrage nach Logistikdienstleistungen einhergehen.

Diese Konstellation hat zu stark steigenden Preisen im Transportwesen geführt. So sind beispielsweise die Frachtraten im US-Markt, gemessen am Cass Freight Index, 2021 zeitweise um mehr als 50 Prozent zum Vorjahr gestiegen. Bis Mitte 2022 hat sich die Dynamik etwas abgeschwächt, doch noch immer liegt der Anstieg zum Vorjahr bei fast 30 Prozent. Ähnliches war im weltweiten Containerschiffsverkehr zu beobachten, wo grosse Anbieter wie A. P. Moller-Maersk und Hapag-Lloyd zuletzt hohe Gewinne einfahren konnten.

Die beiden Anbieter hatten für das zweite Halbjahr 2022 ursprünglich mit einem Rückgang der Raten gerechnet, doch inzwischen ist dies mehr als fraglich. Zwar dämpft die globale Konjunkturabkühlung die Nachfrage etwas, doch auf der Angebotsseite bestehen noch immer signifikante Preistreiber bzw. sind neue dazu gekommen. Dazu gehören die hohen Energiekosten, die unzureichenden Terminalkapazitäten in den Häfen, die langen Lieferzeiten für neue LKWs und der in vielen Ländern bestehende und sich verschärfende Mangel an LKW-Fahrern.

Diesen hemmenden Faktoren für eine Angebotsausweitung steht eine im Trend weiter wachsende Nachfrage gegenüber, da das Weltwirtschaftswachstum in der Regel mit einem überproportional steigenden Güterhandel verbunden ist. Die Analysten der IMARC Group schätzen das durchschnittliche Wachstum des globalen Logistikmarktes, dessen Volumen für das letzte Jahr auf knapp 5 Bio. US-Dollar beziffert wird, daher bis zum Jahr 2027 auf 4,7 Prozent p.a., auf rund 6,6 Bio. US-Dollar.

Das sind auch aus Anlegersicht vielversprechende Rahmenbedingungen. Die Leonteq Securities AG hat deswegen im Juni ein durch PostFinance (Rating S&P AA+) garantiertes Tracker-Zertifikat ohne Laufzeitbeschränkung auf den Swissquote Logistics Index zu einem Preis von 25 CHF emittiert. Der Index enthält zahlreiche Top-Adressen der globalen Logistikindustrie und bietet damit einen guten Zugang zu der Branche. Zu der Top-Ten des Portfolios zählten zum Zeitpunkt der Emission beispielsweise die US-Eisenbahnkonzerne Union Pacific und CSX, der japanische Reederei-Konzern Nippon Yusen, der schweizerische Logistik- und Transportkonzern Kühne + Nagel oder die Deutsche Post. Ebenfalls enthalten sind Unternehmen aus anderen Branchen, bei denen die weltweite Distribution von Gütern zum Alltagsgeschäft zählt, wie die Einzelhandelsriesen Amazon und Walmart. Die Gewichte der Top-Ten-Unternehmen liegen zwischen 3 und 6 Prozent, was eine breite Streuung sicherstellt.


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Bildquelle: cybrain / Shutterstock.com


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